Tierarztpraxis Katja Winkler - Verhaltenstherapie für Hunde

Meine Hunde

Die Hunde, die mich begleitet und gelehrt haben

Einige werden sich dafür interessieren, mit was für Hunden ich es bisher zu tun hatte. Angefangen habe ich als Kind mit dem Ausführen und Betreuen der Nachbarshunde, bis wir dann endlich unsere eigenen Familienhunde hatten. Auch im Tierheim habe ich immer wieder ausgeholfen.

Während meines Tiermedizin-Studiums war ich als Gassigeherin tätig und war mit bis zu vier Hunden gleichzeitig in der Großstadt unterwegs, habe Urlaubs- oder Tagesbetreuung von Hunden angeboten und jobbte als Werkstudentin im größten Hundefachgeschäft der Stadt. Zusätzlich zog während meines Studiums, mein erster eigener Hund bei mir ein und kurz darauf folgte auch der zweite.

Die interessanteste Lernerfahrung im Laufe der Zeit und im Kontakt mit all diesen verschiedenen Hunden, war für mich, zu erkennen, wie individuell jeder einzelne Hund ist und genau deswegen kann es keine pauschalen Rezepte für Problemlösungen geben.

Social Walk mit mehreren Hunden

Social Walk

Mit mehreren Hunden

Unsere Familienhunde

Die Hunde, die mich am meisten geprägt haben, waren unsere Familienhunde bzw. meine eigenen Hunde.

Unser erster Familienhund war Eik, ein Deutscher Pinscher Rüde. Zu ihm hatte ich eine besondere Bindung. Zu Eik gehört auch unsere damalige Nachbarshündin Tinka, eine Gelbbacke (altdeutscher Hütehund), die sehr viel Zeit bei uns verbracht hat und quasi zur Familie gehörte und komplett bei uns integriert war.

Als die beiden leider viel zu früh an Krankheit gestorben sind, kam Theissen zu uns. Theissen war ein Jack Russell – Welsh Corgi Mischlingsrüde und kam wegen eines Beißvorfalls ins Tierheim. Wir adoptierten ihn trotz seiner Problematik und er hat nie wieder jemanden gebissen. Schon bald kam Fibi, eine Terrier-Mischlingshündin aus dem Auslandstierschutz mit dazu. Sie hatte ein sehr ausgeprägtes Angstproblem und war überhaupt nicht an das Leben eines Familienhundes adaptiert. Aber auch sie lebte sich gut bei uns in der ländlichen Region ein.

Eik - Deutscher Pinscher

Eik

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Eik

Deutscher Pinscher

Tinka - Gelbbacke (Altdeutscher Hütehund)

Tinka

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Tinka

Gelbbacke (Altdeutscher Hütehund)

Theissen - Jack Russell Welsh Corgi Mischling

Theissen

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Theissen

Jack Russell – Welsh Corgi Mischling

Fibi - Terrier-Mischlingshündin

Fibi

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Fibi

Terrier Mischling

Shadow - Mein erster eigener Hund

Einige Jahre lebte ich nun ohne eigenen Hund, verlor allerdings nie den Kontakt zu Hunden. Bis Shadow einzog, mein erster eigener Hund. Ein Chihuahua Rüde, der schon mehrere Vorbesitzer hatte und auch sein Päckchen zu tragen hatte.

Mit ihm ging ich damals wegen seiner Alltagsprobleme zur tierärztlichen Verhaltenstherapie der LMU München. Und das hat mich fasziniert. Während andere mir sagten, mein Hund wäre frech und aggressiv und man müsse sein Verhalten unterbinden, diagnostizierte die Tierärztin eine angstbedingte Aggression gegenüber Hunden und Menschen.

Shadow entwickelte sich fantastisch und ich konnte diesen Hund mit ganz anderen Augen sehen, da ich nun sein Verhalten verstand und wusste, wie ich ihn unterstützen kann. Mit nur einer Sitzung hat sich alles bei uns geändert, denn der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg ist immer zuerst die Ursache des Verhaltens zu verstehen.

Shadow - Chihuahua Rüde, mein erster eigener Hund

Shadow

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Die ausführliche Anamnese, das genaue Beobachten meines Hundes, die präzise Analyse seines Verhaltens und am Ende die absolut korrekte Diagnose und ein funktionierender Therapieplan, haben mich komplett überzeugt.

Ropancho - Die größte Herausforderung

Ropancho - Australian Cattle Dog, die größte Herausforderung

Ropancho

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Nachdem Shadow sich gut bei uns eingelebt hatte und ein ganz toller mutiger und entspannter Alltagsbegleiter wurde, war es Zeit für einen zweiten Hund und Australian Cattle Dog Rüde Ropancho zog bei uns ein.

Zu dem Zeitpunkt war ich der Überzeugung, ich kenne mich wirklich schon recht gut mit Hunden aus, aber Ropancho brachte unerwarteterweise einige ganz andere Herausforderungen mit sich.

Ropancho hat mich dazu angeregt vieles zu hinterfragen im Alltag mit unseren Hunden, einige Denkweisen über Bord zu werfen, Trainingsphilosophien zu überprüfen und noch viel tiefer ins Thema Hundeverhalten einzutauchen.

Tatsächlich hat mich bisher kein Hund so an meine persönlichen Grenzen gebracht, wie Ropancho. Doch wächst man an genau diesen Herausforderungen.

Was mich diese Hunde gelehrt haben

Individualität

Individualität

Jeder Hund ist einzigartig und benötigt einen individuellen Ansatz. Pauschale Lösungen funktionieren nicht.

Ursachen verstehen

Ursachen verstehen

Der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg liegt darin, die Ursachen des Verhaltens zu verstehen, nicht nur Symptome zu behandeln.

Kontinuierliches Lernen

Kontinuierliches Lernen

Jeder Hund bringt neue Herausforderungen und Lernmöglichkeiten mit sich. Man lernt nie aus.

Geduld und Verständnis

Geduld und Verständnis

Verhaltensänderungen brauchen Zeit, Geduld und vor allem Verständnis für die Bedürfnisse des Hundes.

Haben Sie Fragen zu Ihrem Hund?

Lassen Sie uns gemeinsam das Verhalten Ihres Hundes verstehen und individuelle Lösungen finden.